Was ist Improvisationtheater eigentlich genau?

Das Spiel mit dem Unvorhersehbaren, das Spielen im Moment, mit dem, was da ist, was kommt. Es gibt keine Drehbücher und Regieanweisungen, keine Requisiten oder Textvorlagen. Alles was geschieht, geschieht ohne vorherige Überlegungen, hängt ab von der Spontaneität der Schauspieler, ihrem Einfallsreichtum und ihrer Bereitschaft, miteinander zu agieren.

Schauspiel ohne Netz
ImproTheater ist eine sehr schnelle, spontane Form des Theaterspielens und erfordert von den Spielern sehr viel Mut zum Risiko. Doch eben dieses Risiko, auch scheitern zu können, dass Geschichten auch misslingen, ist ein Grundprinzip des ImproTheaters und eine Quelle der Spannung für das Publikum.

Der Star ist die Mannschaft
ImproTheater erfordert eine sehr enge Teamarbeit der Mitspieler. Je bereitwilliger die Schauspieler auf die Angebote der Mitspieler eingehen und je spontaner sie auf die Inputs des Publikums reagieren, desto spannender werden Geschichten erzählt, werden Helden erfunden, gequält und erlöst.

5 ... 4 ... 3 ... 2 ... 1 ... los!
Fünf Sekunden bleiben den Darstellern, um Geschichten, die noch nicht geschrieben sind, in der wohl spannendsten, aufregendsten und schnellsten Theaterform, dem ImproTheater, zu spielen. Wollen Sie die romantischste Szene aller Zeiten sehen, oder einen Krimi, in dem ein blutiger Staubsauger die Hauptrolle spielt?
ImproTheater lebt von den Zuschauern. Sie geben uns Vorgaben und wir zeigen Ihnen daraus einzigartige Geschichten - jede eine Uraufführung , von schreiendkomisch bis todtraurig, von vordergründig bis tiefsinnig und philosophisch ...

Woher kommt Impro-Theater?
Als Entwickler dieser Spielform gilt Keith Johnstone, der britische Dramaturg, der 1971 in Calgary, Kanada das "Loose Moose Theatre" gründete und dort den "Theatersport" etablierte. Theatersport ist eine besondere Form des Improvisationstheaters, in dem zwei Teams "gegeneinander" antreten und das Publikum anschließend bewertet, welche Gruppe die bessere Szene gespielt hat. Seitdem hat sich diese Spielform in allen möglichen Varianten weiterentwickelt.

Und wie genau ist Quasi Impro entstanden?
Initialzündung für die Geburt war der Wunsch einiger Aktiver des Quasi So-Theaters, nicht nur projektbezogen, sondern auch kontinuierlich in einer festen Gruppe Theater zu machen.
Detlef Schmidt von der renommierten Improgruppe "Emscherblut" leitete Januar 2006 einen Wochenendkurs in der Schauburg und infizierte einige Quasi So-ler mit dem Improvirus. Nicht alle konnten geheilt werden und treffen sich seitdem wöchentlich dienstags um 19 Uhr.

Aktuelles


LWL sagt "Mit Menschen 2010" ab
 

Walking Acts von Quasi Impro finden nicht statt. Folgend die Mitteilung des LWL zur Absage von "Mit Menschen 2010".Presse-Infos | Der LWLMitteilung vom 11.08.10Sicherheitsbedenken:LWL sagt...  weiterlesen ›


Quasi Impro - Sommerpause
 

Quasi Impro macht Sommerpause! Wir gönnen uns eine kreative Pause und kommen im Herbst 2010 wieder zurück auf die Bühne. Genaue Termin werden hier noch bekannt gegeben.   weiterlesen ›